Eine zweite Tulpenmanie

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Wiederholt sich die Geschichte? Nein, das tut sie niemals ganz exakt. Aber Geschichte reimt sich. Und so verwundert es nicht, dass wir immer wieder Zeugen finanzieller Dummheiten werden. Börsenblasen kommen und gehen. Immer sind sie ein Spiegelbild des jeweiligen Zeitgeistes und führen dazu, dass bestimmte Anlagen so sehr in Mode kommen, dass ihr Wert jedes Maß von fundamentaler Rechtfertigung übersteigt. Die Internet-Blase Ende des letzten Jahrtausends war ein solches Beispiel manischer Verzückung – mit bekanntem Ausgang. Damals machten Anekdoten von der Tulpenmanie im Holland des 17. Jahrhunderts die Runde.

Während die einen damals Parallelen zu der Mutter aller Spekulationsblasen zu erkennen glaubten, verwiesen andere darauf, dass die Internetkonzerne der damaligen Zeit weit werthaltiger seien, als eine Tulpenzwiebel. Wir können es uns heute nicht mehr vorstellen, dass weite Teile einer ansonsten durchaus wirtschaftlich erfolgreichen Nation so verrückt sein konnten, für eine einzige Tulpenzwiebel den Wert eines Hauses einzusetzen. Fragt man heute Nachbarn, Freunde oder Kollegen, ob sich so etwas wohl wiederholen könnte, erntet man bestimmt nur ein Kopfschütteln. Der Mensch des 20. Jahrhunderts ist doch weit aufgeklärter als seine Vorfahren. Ist er es wirklich?

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Neuer Kompendiumsbeitrag: sentix Konjunkturindex

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Wir haben den Kompendiumsbeitrag zum sentix Konjunkturindex überarbeitet und erweitert. Klicken Sie hier für die aktuelle Version.

Newsletter April 2013

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Mit diesem Newsletter möchten wir Sie über Änderungen der sentix Datenbank und unseres Datenangebotes informieren.

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Neue Datenreihen für EUR-JPY

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Der japanische Yen steht wieder im Fokus der Anleger. Bisher ermittelt sentix bereits für das Währungspaar USD-JPY die Anlegererwartungen institutioneller Anleger. Für das Währungspaar EUR-USD werden von privaten und institutionellen Anlegern ebenfalls Einschätzungen ermittelt.

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Zweiter Dämpfer in Folge für Euroland

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Der Gesamtindex für Euroland fällt im April von -10,6 Punkten auf -17,3 Punkte und notiert nun knapp unter dem Niveau vom Dezember. Versetzte dem Index im März die Italien-Wahl einen Dämpfer, so ist es im April u.a. das Zypern-Problem, das ihn zusätzlich belastet: Die beiden Unterindizes zur Lageeinschätzung und zu den 6-Monats-Erwartungen sinken erneut. Die Erwartungen befinden sich jetzt im neutralen Bereich. Auch der Gesamtindex für Deutschland kann sich der negativen Entwicklung für Euroland im April nicht mehr entziehen, vor allem die Erwartungen sinken spürbar – auch angesichts schwächerer Einschätzungen für das Exportziel Asien ex Japan. Der globale Index gibt den zweiten Monat in Folge nach.

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