Was den DAX bewegt

Drucken

Das Handelsblatt hat in seiner Ausgabe vom Montag, dem 27. Mai 2013, einen doppelseitigen Artikel (Seiten 28 und 29) mit dem Titel „Was den DAX wirklich bewegt" veröffentlicht. Hierin werden die Ergebnisse einer (noch nicht veröffentlichten) Studie dreier Münchner Ökonomen zusammengefasst, die die Wirkung der Veröffentlichung unterschiedlicher Makro-Daten auf den deutschen Leitindex DAX untersucht haben.

Das bemerkenswerte Ergebnis: Nach der Definition der Forscher haben außer dem chinesischen Einkaufsmanagerindex ausschließlich „überraschende" US-Daten (Zinsentscheid, Arbeitsmarkt, ISM-Einkaufsmanagerindex...) eine hohe oder sehr hohe Wirkung auf den Deutschen Aktienindex. Einen mittleren und damit gerade noch nennenswerten Effekt haben nur zwei europäische Ereignisse: der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank und die Publikation der ZEW-Konjunkturerwartungen. Das und die Kommentierung der Studie durch das Handelsblatt lässt den sentix-User und verhaltensorientierten Investor gleich in mehrfacher Weise aufhorchen...

Weiterlesen...

Zweigeteilte Peripherie

Drucken

Der sentix Euro Break-up Index (EBI) sinkt im Mai von 24,4% auf 21,9%. Dies ist der zweite Rückgang in Folge, nachdem der Index im Februar und März vor der Hintergrund der italienischen Wahlen und der Rettungswirren um Zypern deutlich gestiegen war. Der jetzige EBI-Wert ist der drittniedrigste Stand in der mittlerweile einjährigen Historie des Indikators. Nur im Januar und Februar dieses Jahres hat der EBI niedriger notiert.

Weiterlesen...

Trendwende abgewendet!

Drucken

Der Gesamtindex für Euroland steigt nach zwei Dämpfern in Folge wieder. Sein Wert verbessert sich von -17,3 auf jetzt -15,6 Punkte. Damit ist die Trendwende zum Negativen, die formal durch einen dritten Rückgang hintereinander angezeigt worden wäre, abgewendet. Während sich die Konjunktureinschätzungen der Anleger für Euroland stabilisieren, trüben sich die für Deutschland auf deutlich höherem Niveau ein. Hier findet also eine Annäherung der Anlegermeinungen statt. Der Rückgang des deutschen Gesamtindex ist dabei allein auf eine schlechtere Lageeinschätzung zurückzuführen. Die stärkste Verbesserung bei den Gesamtindizes ist im Mai für die USA zu notierten. Auch für Japan geht es weiter nach oben. Die Schwellenländer hingegen schätzen die Anleger erneut etwas schwächer ein. Für das globale Aggregat ergibt sich so nach zwei Rückgängen wieder ein kleiner Anstieg.

Weiterlesen...

Euro-Sorgen nehmen ab

Drucken

Der sentix-Euro Break-up-Index (EBI) fällt im April von 41,1% auf 24,4%. Dieser Rückgang folgt auf zwei Monate mit Anstiegen, in denen der Ausgang der italienischen Wahlen sowie die Rettungswirren um Zypern die Euro-Stimmung belastet hatten. Nun ist an diesen Fronten wieder etwas Ruhe eingekehrt. Der jetzige EBI-Wert ist der drittniedrigste seit Einführung des Indikators im Juni 2012, nur im Januar und Februar dieses Jahres hat der EBI niedriger notiert.

Weiterlesen...

Eine zweite Tulpenmanie

Drucken

Wiederholt sich die Geschichte? Nein, das tut sie niemals ganz exakt. Aber Geschichte reimt sich. Und so verwundert es nicht, dass wir immer wieder Zeugen finanzieller Dummheiten werden. Börsenblasen kommen und gehen. Immer sind sie ein Spiegelbild des jeweiligen Zeitgeistes und führen dazu, dass bestimmte Anlagen so sehr in Mode kommen, dass ihr Wert jedes Maß von fundamentaler Rechtfertigung übersteigt. Die Internet-Blase Ende des letzten Jahrtausends war ein solches Beispiel manischer Verzückung – mit bekanntem Ausgang. Damals machten Anekdoten von der Tulpenmanie im Holland des 17. Jahrhunderts die Runde.

Während die einen damals Parallelen zu der Mutter aller Spekulationsblasen zu erkennen glaubten, verwiesen andere darauf, dass die Internetkonzerne der damaligen Zeit weit werthaltiger seien, als eine Tulpenzwiebel. Wir können es uns heute nicht mehr vorstellen, dass weite Teile einer ansonsten durchaus wirtschaftlich erfolgreichen Nation so verrückt sein konnten, für eine einzige Tulpenzwiebel den Wert eines Hauses einzusetzen. Fragt man heute Nachbarn, Freunde oder Kollegen, ob sich so etwas wohl wiederholen könnte, erntet man bestimmt nur ein Kopfschütteln. Der Mensch des 20. Jahrhunderts ist doch weit aufgeklärter als seine Vorfahren. Ist er es wirklich?

Weiterlesen...

We use cookies to personalize our content, to auto-login to our website and to improve your experience when using it. Cookies used for the essential operation of the site have already been set. To find out more about the cookies we use and how to delete them, see our privacy policy.

I accept cookies from this site.

EU Cookie Directive Module Information