sentix Economic News

Lesen Sie hier die neusten Informationen und Indikationen zum "first mover" unter den Konjunkturindikatoren!

Hintergrundinformationen zu den sentix Konjunktur-Indikatoren

Gezeiten-Wende

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Der Oktober 2016 zeichnet sich durch besondere Veränderungen im sentix-Datenkranz aus. Vordergründig geht der gemäßigte Erholungskurs der globalen Volkswirtschaften weiter. Allerdings sticht die Dynamik in Deutschland, China sowie Lateinamerika besonders hervor. In Euroland ist das Momentum geringer, aber dennoch klar positiv. Neben diesen Monat-zu-Monat-Änderungen scheint aber auch im längerfristigen Kontext eine Wahrnehmungsänderung bei den Anlegern einzutreten. Darauf deuten die sentix Themenindizes hin!

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Globaler Trend stimuliert

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Der Konjunkturtrend zeigt für Euroland weiter nach oben. Die September Daten vom „first mover“ für Euroland weißt sowohl für die aktuelle Lage mit +4,50 wie auch für die Konjunkturerwartungen mit +6,75 ein kleines Plus aus. Folglich steigt der Gesamtindex von 4,2 auf 5,6 Punkte. Das uneinheitliche Bild in den etablierten Weltregionen wird mehr als überkompensiert durch die anhaltende Aufholjagd der Emerging Markets, die allesamt zulegen. Damit stimmt der globale Trend für die Konjunktur positiv.

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Chinesische Hoffnungsschimmer

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Der Brexit-Schock, der die Konjunkturerwartungen noch im letzten Monat belastete, ist fürs Erste verdaut. Der sentix Konjunkturindex kann sich moderat auf +4,2 Punkte verbessern. Es sind aber weniger europäische Impulse, die hier für Hoffnung sorgen, sondern chinesische. Der Index für Asien ex Japan springt kräftig von +8,2 auf +14,1 Punkte an. Die Abwertung des Yuan zu US-Dollar und Yen scheint zu wirken.

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Der Brexit dämpft die Konjunkturerwartungen

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Die sentix-Konjunkturumfrage ist die erste Indikation, ob und wie sehr die Brexit-Entscheidung auf die Konjunktur in einzelnen Regionen rückwirkt. Dabei zeigt sich, dass die Frühjahrserholung in Euroland eine jähe Unterbrechung erfährt. Das Votum des britischen Volkes, die Europäische Union verlassen zu wollen, dürfte hierfür der maßgebliche Grund sein. Neben der Schweiz ist Euroland der große Verlierer in der Brexit-Entscheidung.

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Gesamtindex Euroland markiert neues Jahreshoch

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Die Frühjahrsdelle in den Konjunkturerwartungen scheint nun mit den vorliegenden Juni-Daten völlig ausgemerzt worden zu sein. Der Gesamtindex für Euroland steigt mit einem Zuwachs von 3,7 Punkten auf ein neues Jahreshoch. Auch die 6-Monats-Erwartungen für die Eurozone zeigen sich von ihrer positiven Seite und legen mit einem Plus von 4,5 Punkten auf 10 Punkte zu. Die Entwicklung in Zentraleuropa ist von einer breiten Verbesserung der übrigen Weltregionen begleitet. Vor allem die US-Ökonomie kann in den Augen der Investoren überzeugen, der Gesamtindex legt um 6,2 Punkte zu. Im Schlepptau befindet sich auch die Region Asiens, sodass auch für die dortigen Ökonomien deutliche Entspannungszeichen gesendet werden. Folglich legt der sentix Global Aggregate dynamisch um 4,1 Punkte zu und erklimmt ebenfalls ein neues Jahreshoch.

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